
„Eine Psychotherapie mit Klient*innen durchzuführen, die eine sogenannte Persönlichkeitsstörung aufweisen, kann therapeutisch sehr herausfordernd sein: Die Klienten benötigen eine besondere Art von therapeutischer Beziehungsgestaltung sowie spezielle therapeutische Strategien, und nicht selten bringen sie den behandelnden Therapeuten in ‚schwierige Interaktionssituationen‘.“ (Seite 9)
Rainer Sachse, von dem ich schon einige Bücher über Persönlichkeitsstörungen gelesen habe und dessen Modell der doppelten Handlungsregulation ich regelmäßig für die Diagnoserückmeldung einer Persönlichkeitsstörung verwende, erzählt in seinem Buch Persönlichkeitsstörungen therapieren im ersten Teil von der Definition und Abgrenzung von Persönlichkeitsstörungen und geht näher auf Beziehungsmotive, Schemata, Manipulationen und Tests ein.
Im zweiten Teil beschäftigt er sich mit der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen, fokussiert dabei auf die therapeutische Beziehungsgestaltung, den Umgang mit Manipulationen und Tests sowie den Aufbau von Änderungsmotivationen.
Im dritten Teil setzt sich Sachse mit der Praxis der Therapie von Persönlichkeitsstörungen auseinander, erklärt hier zum Beispiel weiche und harte Konfrontationen sowie die Kosten von Konfrontationen.
Persönlichkeitsstörungen therapieren. Theorie und Praxis von Rainer Sachse weiterlesen









