MARCO POLO Griechenland Festland von Marike K. Langhorst

„Im Ursprungsland der Demokratie ist Individualität noch hoch angesehen, Freiheit wird großgeschrieben.“ (Seite 16)

Dieser Marco Polo-Reiseführer stellt folgende Regionen genauer vor: Makedonien und Thrakien, Epirus, Thessalien, Mittelgriechenland, Athen und Attika sowie den Peloponnes.

Nach dem Vorstellen der Top-Highlights des griechischen Festlandes stellt Marike Langhorst Unternehmungen für niedriges Budget und mit Kindern vor, beschreibt Geschichte, Politik und Kultur Griechenlands, gibt Tipps für Essen und Trinken, Shoppen und Stöbern sowie Sport.

Schließlich stellt sie drei Erlebnistouren vor, mit denen man per Auto Griechenland erkunden kann. Ganz am Ende finden sich Informationen zu Ankommen und eine Wettertabelle sowie ein kurzer Spickzettel Griechisch, Bücher, Filme, Musik und Blogs zum Thema Griechenland und Fettnäpfchen und Reinfälle zum Thema.

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Mein Bruder Wolf von Lara Taveirne

„Du kamst jeden Tag aufs Neue nicht zurück. Niemand von uns kann sich daran erinnern, wie wir es durch diese Zeit geschafft haben.“ (Seite 9)

Der 18-jährige Wolf verschwindet, und Monate später wird sein Körper in einem Nadelwald im Norden Schwedens gefunden.

Dort findet sich auch ein schwarzes Moleskine, sein Tagebuch, in dem Wolf die letzten Tage seines Lebens niedergeschrieben hatte.

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Die Psyche des Bösen. Im Kopf der Mörder. Ein Profiler ermittelt von Axel Petermann

„Die Psychologie des Bösen zeigt uns, dass es nicht DEN Täter gibt, nicht DAS Monster. Und doch kehren Motive wieder: Macht, Kontrolle, Rache, sexuelle Dominanz, das Ausleben von Fantasien, die in keinem moralischen Raster Platz finden. Solche Motive entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie wurzeln oft in frühen Erfahrungen: Zurückweisung, Gewalt, Missbrauch. Nicht jeder, der Schlimmes erlebt, wird Täter. Aber fast jeder Täter trägt in seiner Biografie Spuren, die seine spätere Gewalt erklären helfen.“ (Seite 10f)

Axel Petermann erzählt in seinem Buch von drei Fallgeschichten: von Carola Raabe, die 1989 im Alter von 13 Jahren spurlos verschwunden ist; von Roger B., der schon in seiner Kindheit Mädchen würgte und später kriminell und gewalttätig war; sowie von einer Messerattacke, bei der die 34-jährige Sonja Hauser starb und für die ein Käsereilehrling zu einer Jugendstrafe von 13 Jahren verurteilt wurde.

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Grüne Welle von Esther Schüttpelz

„Ich glaube, es gibt nichts, vor dem man sich mehr fürchten sollte als vor sich selbst.“ (Seite 121)

Eine Frau, deren Namen wir erst spät im Buch erfahren, folgt einer Umleitung. Es ist nachts, sie kommt gerade von einem Kinobesuch mit ihrer Freundin und bemerkt irgendwann, dass sie eine falsche Straße gewählt und sich verfahren hat.

Zu Hause wartet ihr Mann auf sie, doch ihr Handy ist leer und sie kann ihn nicht informieren. Sie nimmt sich (immer wieder) vor, bei der nächsten Gelegenheit zu wenden, doch sie fährt immer weiter und weiter.

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Fettnäpfchenführer Norwegen von Julia Fellinger

„Das wird wohl nicht sein einziges Fettnäpfchen bleiben, dämmert es ihm. Willkommen in Norwegen!“ (Seite 15)

Im Februar macht sich der Münchner Versicherungsdetektiv Stefan Derek auf den Weg nach Norwegen, um dort den Verbleib eines verschwundenen Edvard-Munch-Gemäldes zu klären – es besteht der Verdacht auf einen Versicherungsbetrug.

Im Fettnäpfchenführer Norwegen wird anhand des fiktiven Stefan erzählt, in welche Fettnäpfchen man in Norwegen tappen kann, wie man es besser lösen kann und wie die Norweger so ticken.

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Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy (Hörbuch)

„Und dann wird ihr etwas noch sehr viel Verstörenderes klar: Sie darf nicht mehr sterben. Was sie seit so langer Zeit herbeigewünscht und wovor sie sich gleichzeitig gefürchtet hat, ist jetzt unmöglich geworden.“ (Track 45)

Die 83-jährige Helen Cartwright ist Witwe und kauft nach 60 Jahren in Australien ein Haus in einem kleinen Ort bei Oxford, wo sie geboren wurde.

Sie erwartet nicht mehr viel vom Leben, zieht sich zurück, wartet auf den Tod.

Im Sperrmüll ihres Nachbarn entdeckt sie eines Tages ein Aquarium, das sie in ihr Haus trägt, da es Spielfiguren enthält, die sie an ihren Sohn erinnern.

Kurz darauf bemerkt sie, dass mit den Sachen eine Maus ins Haus gekommen ist, und sie versucht, diese loszuwerden.

Doch dann beginnt sie plötzlich, sich um die Maus zu kümmern. Sie nennt den Kleinen „Merlin“, und Merlin wird schließlich zu einem neuen Sinn ihres Lebens und der Grund dafür, nicht mehr sterben zu wollen.

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Bakterien – Die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

„Wer sich mit Pflanzen, speziell mit Bäumen, beschäftigt, kommt an Bakterien nicht vorbei, die den grünen Partnern in vielerlei Hinsicht helfen. Ob an den Wurzeln oder auf den Blättern, überall tummeln sich ungezählte Arten der kleinen Helfer. Das ist auf der menschlichen Haut oder im Darm nicht anders und zählt schon lange zum Allgemeinwissen.“ (Seite 9)

Der Förster Peter Wohlleben erzählt in seinem Buch Bakterien. Die heimlichen Helden initial von schwarzen Rauchern und Evolution, geht dann auf Mikrobiom, Körpergeruch, Seifenspender und Trüffeln ein, erzählt von Luftbakterien und Milchsäurebakterien und endet sein Buch mit einer Zukunftsvision, in der er zum Beispiel auf Mikroplastik eingeht.

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Tokyo. Schwarzer Sommer. Thriller von Tokuro Nukui

„Bis ans Ende seiner Tage würde er nun niemanden mehr um Hilfe bitten können.“ (Seite 8)

Japan im Jahre 1990: Im Flussbett des Asakawa in der Stadt Hino wurde ein Kleidungsstück gefunden, das wahrscheinlich der 6-jährigen Naomi Saitō gehörte, die einen Monat zuvor spurlos verschwunden ist.

Kurz darauf wird ihre Leiche gefunden: nackt, in einem schwarzen Plastikmüllsack und im fortgeschrittenen Verwesungszustand.

Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren, denn zwei Monate vor Naomi ist bereits ein anderes Mädchen, Yukiho Kagawa, in der Stadt Higashikurume spurlos verschwunden.

Die Polizei hofft, Yukiho noch lebend finden und weitere ähnliche Verbrechen verhindern zu können.

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Therapie-Tools Pornografienutzungsstörung von Michael Krämer und Katrin Grümer

„Das vorliegende Buch soll Betroffene und Fachkräfte dabei unterstützen, Pornografiekonsum differenziert zu betrachten und in einen reflektierten Dialog einzutreten. Es ist ein Angebot, hinter das konsumierte Material zu blicken, Scham abzubauen und gesunde Wege zu finden, mit der eigenen Sexualität umzugehen. Es ist kein moralischer oder strafender Zeigefinger und verurteilt nicht die Betrachtung von Pornografie.“ (Seite 22)

Die Therapie-Tools Pornografienutzungsstörung fokussieren initial auf Anamnese und Exploration, gehen dann auf Motivation, Ziele und Rückfallprophylaxe ein. Im Anschluss bieten Michael Krämer und Katrin Grümer Informationen zu Verhaltensänderungen und zu Paar- und Angehörigenarbeit sowie ermöglichen am Ende eine Selbstreflexion.

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Umgang mit Psychopharmaka. Wirkungen, Nebenwirkungen und Alternativen von Nils Greve, Jan Dreher und Kerstin Riemenschneider

„Es gibt sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden in der Psychiatrie, von denen die Behandlung mit Medikamenten nur eine Möglichkeit ist. In den letzten Jahren wurde die Bedeutung von ganzheitlichen Behandlungsplänen erkannt und immer häufiger umgesetzt. Ein wichtiger Baustein ist die Psychotherapie, ein weiterer der Einbezug der Familie und des persönlichen Umfeldes. Auch Sport, Ernährung und natürlich die Klärung von aktuellen Problemen wie Belastungen am Arbeitsplatz oder Beziehungsproblemen gehören zur Behandlung.“ (Seite 15)

In Umgang mit Psychopharmaka stellen die Autor:innen initial vor, wie man einen selbstbewussten Umgang mit Ärzten und Medikamenten erreichen kann. Hier wird auf den Arzt-Patient-Kontakt eingegangen, es werden praktische Tipps zur Handhabung von Medikamenten gegeben und nicht-medikamentöse Hilfen aufgelistet.

Danach setzen sich die Autor:innen mit unterschiedlichen Psychopharmaka-Gruppen auseinander: Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Tranquilizer und Hypnotika, Antipsychotika, Medikamente zur Entgiftung und Abstinenzerhaltung, Medikamente gegen Aufmerksamkeitsstörungen.

Schließlich geben die Autor:innen Informationen für schwangere und stillende Mütter, für Psychopharmaka im Alter und zu Arzneimittelstudien und zur Schwierigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ganz am Ende finden sich ein Glossar sowie nützliche Adressen und Literatur.

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