
„Narzissmus ist zwar ein sehr prominentes Thema, sowohl in der Öffentlichkeit als auch im klinisch‑therapeutischen Alltag, doch findet sich in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen oftmals eine einseitig negative Darstellung sogenannter ‚Narzissen‘. Auch gibt es viele Therapeut:innen, die Vorbehalte gegenüber narzisstischen Patient:innen hegen, die therapeutische Arbeit mit diesen als belastend empfinden oder sie sich schlichtweg nicht zutrauen. So sind es nur wenige Therapeut:innen, die gerne mit narzisstischen Menschen arbeiten und diese mit offenen Armen empfangen.“ (Seite 9)
Claas-Hinrich Lammers und Gunnar Eismann setzen sich in ihren Therapie-Tools Narzissmus initial mit einer Einführung zum Thema auseinander, wo man zum Beispiel häufige Fehler in der Therapie narzisstischer Patient:innen findet, wo Basisstrategien zur Krisenintervention geboten und ein Notfallplan für narzisstische Krisen vorgestellt werden sowie der vulnerable Narzissmus näher erläutert wird.
Im zweiten Kapitel gehen Lammers und Eismann näher auf die therapeutische Beziehungsgestaltung ein, danach unterstützen sie bei der Erarbeitung eines Störungsmodells und schließlich beleuchten sie die Arbeit am grandiosen Selbst und am vulnerablen Selbst. Das letzte Kapitel setzt sich mit der Verbesserung sozialer Interaktion auseinander.
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